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immobilienmarkt coburg

Marktbericht · Stand Q2 2026

Immobilienmarktbericht Coburg 2026

Was kosten Immobilien in Coburg, wie entwickeln sich die Preise — und wo ist es am günstigsten? Die Zahlen, ehrlich und mit Einordnung.

2.720 € steigend

Ø Kaufpreis Haus /m²

steigend+2–4 % p.a. langfristig

2.595 € steigend

Ø Kaufpreis Wohnung /m²

steigend+2–4 % p.a. langfristig

9,05 € steigend

Ø Kaltmiete Wohnung /m²

steigend+5,8 % YoY 2025/26

41.003 stabil

Einwohner (30.09.2025)

stabilstabil

Das Wichtigste in Kürze
  • Kaufpreise steigen moderat — Coburg bleibt bei Asking-Prices ca. 40–45 % günstiger als Bamberg, Nürnberg und Würzburg.
  • Mieten ziehen an — Wohnungs-Kaltmiete im Schnitt 9,05 €/m², Anstieg 2025/26 ca. +5,8 % YoY (IS24).
  • Günstigste Mieten in Beiersdorf (8,50 €/m²), teuerste in Coburg-Zentrum (9,80 €/m²).
  • Nachfrage steigt im Zentrum und Ketschendorf — besonders 2–3-Zimmer-Wohnungen sind knapp.

Preise nach Stadtteil

Durchschnittspreise pro Quadratmeter in Euro. Die Trendspalte zeigt die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr und nennt die Richtung als Wort, nicht nur als Pfeil.

Durchschnittliche Quadratmeterpreise für Haus, Wohnung und Kaltmiete je Coburger Stadtteil, Stand Q2 2026
StadtteilHaus (€/m²)Wohnung (€/m²)Miete (€/m²)Trend
Coburg-Zentrum3.2003.0509,80steigend
Ketschendorf2.9002.8009,20steigend
Cortendorf2.9002.7009,40
Scheuerfeld2.7002.6009,00
Neuses2.8002.6509,30steigend
Beiersdorf2.4002.3008,50
Creidlitz2.5002.4008,80
Lützelbuch2.6002.5008,60
Seidmannsdorf2.5502.4509,10fallend
Rögen2.6502.5008,80
Coburg gesamt2.7202.5959,05steigend

Tabelle seitlich scrollbar

Stand: Q2 2026, zuletzt abgeglichen 05/2026. Eigene Auswertung aktueller Inserate (ImmoScout24, immowelt), kalibriert auf notarielle Vergleichsdaten des Gutachterausschusses. Angebotspreise, keine notariellen Kaufpreise — Einordnung in Methodik & Quellen.

Wo ist Bauland am teuersten?

Bodenrichtwerte in € / m² je Stadtteil (typische Wohnlage, Mittelwerte). Klick auf einen Stadtteil zeigt Wohnungs- und Hauspreise.

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Stand: Q1 2026. Amtliche Bodenrichtwerte aus BORIS-Bayern.

Preisentwicklung 2021–2026

Eigentumswohnungen Asking-Price in € / m² über 5 Jahre — Coburg im Vergleich. Während Bamberg und Nürnberg seit 2023 leicht korrigiert haben, blieb Coburg deutlich stabiler.

Preisentwicklung über 6 Jahre — Coburg im Vergleich1.906 €2.518 €3.130 €3.742 €4.354 €202120222023202420252026€ / m²
CoburgBambergNürnbergBayreuthLichtenfels

Stand: Q4-Werte je Jahr, letzter Punkt Q2 2026. Coburg: eigene Glättung über Q4-Werte. Vergleichsstädte: ImmoScout24 Atlas[8]. Angebotspreise, keine notariellen Kaufpreise.

Preisspanne nach Stadtteil

Kaltmiete in €/m² — je breiter der Balken, desto teurer.

Cortendorf
9,40
Neuses
9,30
Ketschendorf
9,20
Scheuerfeld
9,00
Creidlitz
8,80
Rögen
8,80
Lützelbuch
8,60
Beiersdorf
8,50

Stand: Q2 2026. Asking-Rents aus eigener Inserats-Auswertung. Bestandsmieten liegen typisch 10–20 % darunter.

Coburg im Vergleich zur Region

So steht Coburg im Vergleich zu anderen oberfränkischen und fränkischen Städten da. Coburg ist als eigene Zeile markiert.

Quadratmeterpreise für Haus, Wohnung und Kaltmiete im Vergleich fränkischer Städte, Stand Q1 2026
StadtHaus (€/m²)Wohnung (€/m²)Miete (€/m²)
Coburg
Ihr Standort
2.6602.7008,80
Bamberg4.8104.04010,99
Nürnberg4.5703.9209,65
Würzburg4.5103.78014,89
Bayreuth3.9203.07010,51
Lichtenfels2.4202.3607,80

Tabelle seitlich scrollbar

Stand: Q1 2026. ImmoScout24 Atlas, Angebotspreise[8]. Coburg liegt bei Asking-Prices ca. 40–45 % unter Bamberg und Nürnberg — bei vergleichbarer Lebensqualität und starkem Arbeitsmarkt.

Analyse & Prognose 2026

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Coburg profitiert von einer diversifizierten Wirtschaftsstruktur. Mit HUK-COBURG (Versicherung, ~5.700 Beschäftigte am Standort Coburg)[1], Brose (Automobilzulieferer, ~3.500 in Coburg)[2], Kaeser Kompressoren (~1.600 am Hauptsitz Coburg-Bertelsdorf)[3], dem Klinikum Coburg/Sana (~1.750) und weiteren mittelständischen Unternehmen ist die Beschäftigungslage stabil. Die Arbeitslosenquote der Stadt Coburg lag 2025 im Schnitt bei rund 7 % (Bundesagentur für Arbeit, Region Bamberg-Coburg)[4]. Der Landkreis Coburg liegt deutlich niedriger.

Kaufmarkt

Der Kaufmarkt zeigt einen moderaten Aufwärtstrend von 2–4% pro Jahr. Besonders gefragt sind:

  • Energetisch sanierte Bestandsimmobilien (KfW-Standard 70 oder besser)
  • Neubauwohnungen in stadtnahen Lagen (Zentrum, Ketschendorf)
  • Einfamilienhäuser mit Garten in Cortendorf und Neuses
  • Baugrundstücke — sind Mangelware und werden schnell vergriffen

Tipp: Wer ein Haus in Coburg kaufen möchte, sollte auch die Stadtteile Scheuerfeld und Creidlitz in Betracht ziehen — dort sind die Preise noch 20–30% niedriger als im Zentrum, bei akzeptabler Infrastruktur.

Mietmarkt

Die Wohnungs-Kaltmiete in Coburg liegt aktuell bei rund 8,80 €/m² und ist im Jahresvergleich um etwa 5,8 % gestiegen (ImmoScout24 Mietspiegel, Q1 2026)[5]. Die Steigerung lag damit deutlich über dem langjährigen Trend von 2–3 % p.a. Der stärkste Druck herrscht bei 2–3-Zimmer-Wohnungen im Zentrum und Ketschendorf — hier übersteigt die Nachfrage das Angebot. Die Hochschule Coburg mit rund 4.800 Studierenden (WS 2024/25)[6] treibt die Nachfrage nach kleinen Wohnungen zusätzlich.

Tipp für Mieter: In Beiersdorf, Creidlitz und Seidmannsdorf finden Sie oft größere Wohnungen zu niedrigeren Quadratmeterpreisen. Die etwas weitere Entfernung zum Zentrum wird durch günstigere Mieten und mehr Wohnfläche kompensiert.

Prognose für die nächsten 12 Monate

Wir erwarten für den Coburger Markt:

  • Kaufpreise: +2–4% (getrieben durch Nachfrage und begrenztes Angebot)
  • Mietpreise: +1–3% (moderate Steigerung, Neubauaktivität bremst den Anstieg)
  • Baugrundstücke: weiterhin knapp, besonders in zentralen Lagen
  • Energetische Sanierung wird zum Kaufargument — unsanierte Häuser verlieren relativ an Wert

Methodik & Quellen

Die Coburg-Gesamt-Preise basieren auf Asking-Prices der Immobilien-Portale (ImmoScout24 Atlas, Wohnungsbörse), zuletzt abgeglichen Q2 2026. Die Angebotspreise können vom tatsächlichen notariellen Kaufpreis abweichen — notarielle Werte liefert der Grundstücksmarktbericht 2025 der Stadt Coburg (auf Bestellung beim Gutachterausschuss, 25 €). Die Stadtteil-Differenzierung beruht auf einer eigenen Auswertung aktueller Inserate und spiegelt die Verteilung wider; sie ersetzt keinen amtlichen Stadtteil-Bericht.

Abdeckung: Die Stadt Coburg führt 13 Stadtteile. Dieser Bericht weist zehn davon einzeln aus. Für Bertelsdorf-Glend, Neu- und Neershof und Wüstenahorn liegen derzeit zu wenige Inserate für eine belastbare Stadtteil-Auswertung vor — sie werden bewusst nicht geschätzt. Amtliche Übersicht: coburg.de/coburg-erleben/stadtteile.

  1. [1] HUK-COBURG, Wikipedia (Stand 2023): de.wikipedia.org/wiki/HUK-Coburg
  2. [2] Brose Coburg: brose.com/de-de/coburg
  3. [3] Kaeser Kompressoren, Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Kaeser_Kompressoren
  4. [4] Bundesagentur für Arbeit, Region Bamberg-Coburg, Pressemitteilungen 2025/2026: arbeitsagentur.de/vor-ort/bamberg-coburg
  5. [5] ImmoScout24 Mietspiegel Coburg (Q1 2026): immobilienscout24.de/immobilienpreise/bayern/coburg/mietspiegel
  6. [6] Hochschule Coburg, Wikipedia (WS 2024/25): de.wikipedia.org/wiki/Hochschule_für_angewandte_Wissenschaften_Coburg
  7. [7] Bayerisches Landesamt für Statistik, Kommunaldaten Coburg (30.09.2025): statistik.bayern.de/.../09463.pdf
  8. [8] Vergleichsstädte: ImmoScout24 Atlas (Asking-Prices, Q1 2026): atlas.immobilienscout24.de

Datenstand: Q2 2026 (Preise/Mieten, zuletzt abgeglichen 05/2026), Stand 30.09.2025 (Einwohner), 2023 (HUK), 2024–2025 (Brose, Arbeitslosenquote), WS 2024/25 (Hochschule).

Häufige Fragen zum Coburger Immobilienmarkt

Sind Immobilien in Coburg eine gute Investition?

Coburg bietet moderate Einstiegspreise bei stabiler Nachfrage. Die Mietrenditen (Brutto ca. 3,5–4,5%) sind attraktiver als in Großstädten. Stabile Arbeitgeber (HUK-COBURG, Brose, Kaeser, Klinikum Coburg) und die Hochschule sorgen für anhaltende Nachfrage. Die langfristige Preissteigerung (~2–4% p.a.) bietet weniger Spekulations-, aber dafür mehr Planungssicherheit.

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in Coburg 2026?

Langfristig bewegen sich die Kaufpreise mit rund 2–4% p.a. Die Wohnungs-Kaltmiete ist 2025/26 um ca. 5,8% YoY gestiegen (ImmoScout24 Mietspiegel) — deutlich über dem langjährigen Trend. Die stärkste Nachfrage besteht bei 2–3-Zimmer-Wohnungen im Zentrum und Ketschendorf sowie bei energetisch sanierten Einfamilienhäusern.

Wo in Coburg sind Immobilien am günstigsten?

Die günstigsten Kaufpreise finden Sie in Beiersdorf (Ø 2.400 €/m² Haus), Creidlitz (Ø 2.500 €/m²) und Seidmannsdorf (Ø 2.550 €/m²). Die günstigsten Mieten liegen in Beiersdorf bei durchschnittlich 8,50 €/m².

Wie teuer ist Coburg im Vergleich zu Bamberg oder Nürnberg?

Coburg liegt bei Asking-Prices rund 40–45% unter Bamberg und 40–45% unter Nürnberg (ImmoScout24 Atlas, Q1 2026). Beispiel pro m²: Haus in Coburg ca. 2.660 €/m², in Bamberg ca. 4.810 €/m², in Nürnberg ca. 4.570 €/m².